Waldbaden - Shinrin-yoku
Es ist schon erstaunlich, welchen Hype der gute alte Waldspaziergang erfährt, wenn er uns, wissenschaftlich untermauert, in diversen Hochglanzmagazinen, als alte Therapieform aus Fernost präsentiert wird.
Da kann das alte Mütterchen mit ledergegerbter Haut, hartgesotten, in guter Kraft, munter durch den Wald stapfen, kaum einer nimmt sie wahr. Bekommt das Ganze einen wohl klingenden Fremdnamen und hochdekorierte Doktoren berichten von wisschenschaftlichen Studien, sprießen sie aus dem Boden, die Schulen für´s Waldbaden.
Wie weit sind wir inzwischen von der eigenen Wahrnehmung entfernt? Nun denn, um es ganz klar zu sagen: Ich habe keine zertifizierte Fort-Bildung als Coach für Shinrin-yoku. Ich fühle mich wohl im Wald, kann ihn immer besser lesen, spüre die Verbindung, die sich aufbaut, die Kraft, die er uns schenkt und nehm Euch gern ein Stück mit in diese zauberhaft umwobende Welt.
In großer Dankbarkeit und Freude kann ich Euch die Bücher vom Erwin Thoma und natürlich vom Wolf Dieter Storl ans Herz legen. Sie erzählen von der Kraft der Bäume, belegen mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen die gesundheitsfördernde Kraft des Waldes. Wir haben es immer gespürt, oder?
Im Wald beruhigt sich unsere Atmung, es beruhigt sich unser Geist, unsere Wahrnehmung verändert sich. Wir können Alltägliches, das uns bis eben noch in seinen Bann zog, ziehen lassen, Kleingkeiten erhaschen unsere Aufmerksamkeit. Wir können Ankommen, ganz im Hier und Jetzt, dabei Stauen wie ein Kind. Das ist das Geschenk des Waldes.
Der Wald atmet Dich, er nimmt Dich auf und nährt Dich mit seinem Atem.
Dieser Austausch von Lebenskraft ist so ur uralt, so fundamental, es gibt nichts Vergleichbares.
Gut, wenn es "Shinrin-yoku" schafft, die Menschen wieder in die Wälder zu bringen. Wohlan.
Wer sich ein erfrischendes Waldbad gönnen möge, sei hiermit herzlich eingeladen auf eine Reise zur Erneuerung einer innigen Verbindung, die so alt ist, wie das Leben selbst.
Wir baden in den Wäldern um Marienborn und Haldensleben, meditieren an den Stätten unserer Ahnen, den heiligen Dolmen, lassen uns ein auf die wohltuenden Kräfte des Waldes.
Unseren Tag in den Wäldern um Marienborn beginnen wir mit einem Ritual an der heiligen Quelle. Es wird uns freundlicher Weise Einlaß in das Quellenhäuschen gewährt. Jeder erhält dort einen Augenblick der Stille und Einkehr für sich allein. Es ist wahrlich ein ganz besonderer Ort, gesegnet, geheiligt. Bringt Kerzen, Blüten, Früchte und Zweige mit. Wir wollen die Quelle am Feiertag der Ahnen gebührend schmücken. Bringt Euch eine Wasserflasche mit. Diese an der Quelle gefüllt, wird uns erfrischen auf unserer Reise durch den Wald.
Wir gehen an dem Tag bitte ohne Kinder und ohne unsere vierbeinigen Gefährten. Ich bitte um Euer Verständnis, im Namen aller Teilnehmer.
Bringt bitte einen Taschenspiegel mit.Dauer ca. 3 Stunden. Ausgleich 36,00 Euro.
Wir finden einen Termin ab 6 Teilnehmern.
Maximale Gruppengröße ein gutes Duzend:)